The Wind in her Hands

The Wind in her Hands

von Jonas Nellissen (80 Min.) 80 Min | 2025

Ohne Erfahrung wirft sich Elena ins olympische Windsurfen und mit ihr eine Vergangenheit, die sie verdrängt hat. Die enorme Belastung spült ein Trauma sexueller Gewalt hervor. Vor der überwältigenden Kulisse des Meeres, erzählt dieser poetische Film von der zerbrechlichen Grenze zwischen Ehrgeiz, Selbstsabotage und dem Moment des Kontrollverlustes.

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The Wind in her Hands

Ein Film von Jonas Nellissen

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Filmstills

Presse The Wind in her Hands

Einfühlsames, grandios bebildertes Werk über eine junge Frau, die versucht, über ein unerreichbar scheinendes Ziel ihre innere Balance zu finden. Unser Gewinner BEST DOCUMENTARY 2026.
Tom Bohn / Snowdance Independent Film Festival
Der Film ist ein eindrückliches Zeichen dafür, was Frauen – historisch wie gegenwärtig – immer wieder selbstverständlich zugemutet wird. Von der eindringlichen Musikkomposition bis zu den kunstvoll verwobenen Motiven der trügerischen See durchzieht der Film eine spürbare Intensität. Selten verlässt man ein Kino mit dem Gefühl, durch das Werk eines anderen Menschen selbst so klar erkannt worden zu sein.
Jessica Nupen / Choreographin und Regisseurin
Mir kam es vor, als würde ich Elena selbst bei ihrem erbitterten Kampf um die Qualifikation begleiten. Als wäre ich wie ein guter Freund, ein Fan oder vielleicht sogar als eine Art Verwandter dabei gewesen. Einer der mitzittert, die Rückschläge ein stückweit mit auffangen will oder offene, mitfühlende Arme bereithält für die Momente, wo es um soviel mehr als den sportlichen Wettkampf geht.
Janis Brucker / Musikproduzent
...Elena, die Protagonistin, ist eine Naturgewalt!... Dem Film gelingt es, das Meer und seine kraftvolle Bewohnerin in temporeiche Bilder von seltener Schönheit zu übersetzen. Diese Bilder sprechen für sich selbst und sind richtig großes Kino.
Diana Iljine // Filmfest München 2011-2023 / Redakteurin (BR, RTL)
Der Film entlässt einen tief bewegt. Mit einer visuellen Sprache des Films, die tief unter die Oberfläche reicht, wirken die Bilder lange nach, weil sie nicht nur zeigen, sondern empfinden lassen. Die visuelle Komposition trägt die Emotionen, ohne sie auszustellen. Mit intimen Interviews, berührenden Nahaufnahmen, naturverbundenen Perspektiven und einer eindrucksvoll passenden Filmmusik entwickelt der Regisseur eine sehr persönliche filmische Sprache, die eine stille, aber eindringliche Sogwirkung entfaltet.
Maria Isabel Hagen / Theaterregisseurin und Performance-Künstlerin

Synopsis

Der Wind ist Antrieb und Widerstand zugleich. THE WIND IN HER HANDS begleitet die 21-jährige Elena, die sich im IQ Foil Windsurfen für die Olympischen Spiele qualifizieren will. Ein kühnes Ziel, denn erst drei Jahre zuvor hob sie zum ersten Mal mit dem Foil vom Wasser ab. Doch während Elena langsam Vertrauen in den Wind aufbaut, bringt dieser ein viel tiefer liegendes Trauma hervor: eine sexueller Missbrauch, den sie vier Jahre völlig verdrängt hat und über das sie erst jetzt erstmals spricht. Nicht im privaten Kreis, sondern in einem Podcast. Kontrolle war lange ihre Strategie gegen innere Stürme, die Essstörung nur ein Symptom. Der Körper erinnert sich, was der Kopf vergessen will. Erst als sie aufhört, gegen den Wind zu kämpfen, findet sie Balance im Sport wie im Leben und es erwartet sie eine nie dagewesene Chance.
Ein poetischer Coming-of-Age-Dokumentarfilm über die Momente des Kontrollverlustes und die hauchdünne Grenze zwischen Ehrgeiz und Selbstsabotage.

Cast

Credits

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