Antonello Neri In-Provideo

von Federico Neri (90 Min.) 90 Min. | 2013

Biografischer Dokumentarfilm über Antonello Neri, einen Pianisten und Komponisten aus L’Aquila, der seit den 1970er-Jahren künstlerisch tätig ist. Die Rekonstruktion seines Lebens und Schaffens erfolgt durch Archivmaterial, durch die Erzählungen des Künstlers selbst sowie durch die Berichte zahlreicher Weggefährten.

Antonello Neri In-Provideo

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Antonello Neri In-Provideo

Ein Film von Federico Neri

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Ein Film von
Federico Neri
Jahr
Länge
90 Min.
Untertitel
Sprache

Filmstills

Synopsis

Der Film ist eine biografische Dokumentation über Antonello Neri, einen Pianisten und Komponisten aus L’Aquila, der seit den 1970er-Jahren aktiv ist. Sein Leben und Werk werden anhand von Archivmaterial, Erzählungen des Künstlers selbst und zahlreicher seiner Kollegen – Musiker, Schauspieler, Fotografen und Pantomimen – nachgezeichnet. Zu ihnen gehören bekannte Künstler wie Ennio Morricone, Giorgio Battistelli, Giovanni Piazza, Luca Lombardi, Luigi Cinque, Rossella Or und Simone Carella. Der Film berichtet über Antonellos Lehrtätigkeit, seine Zusammenarbeit mit der Improvisationsgruppe Nuova Consonanza, die interdisziplinären Erfahrungen des „Beat 72“-Theaters und des „Teatro degli Artisti“ sowie seine jüngsten Projekte. Ausgehend von Antonello wird eine Zeit kultureller Lebendigkeit und Aufbruchstimmung in Italien nacherlebt und eingehend beleuchtet. Die verschiedenen Erzählstränge werden durch eine bisher unveröffentlichte, eigens für den Film einstudierte Improvisation des Künstlers miteinander verbunden. Daher stammt auch der Titel: „Provideo“, lateinisch für voraussehen, aus der Ferne sehen. „Improvisieren bedeutet daher Nähe, ganz nah dran sein.“

Director´s note

Im Zentrum dieser Arbeit steht der Wunsch, das Leben und den künstlerischen Werdegang einer Persönlichkeit zu erzählen, die als Protagonist prägende und vielleicht einmalige Jahre der italienischen Kultur-, Musik- und Theatergeschichte durchlebt hat.

Antonello Neri ist eine Figur, deren Biografie sich nicht auf ein einzelnes künstlerisches Feld reduzieren lässt. Sobald man beginnt, mit ihm oder über ihn zu sprechen, öffnet sich ein Geflecht aus unterschiedlichen Disziplinen – aus Musik, Theater, Performance, Bild und Denken. Nicht zufällig bildet die Suche nach einem neuen Gesamtkunstwerk eines der zentralen Motive seiner künstlerischen Forschung und zugleich den thematischen Kern dieses Films.

Dieser Film versteht sich als Annäherung an einen Künstler, der unablässig nach dem unsichtbaren Faden zwischen Klassik und Avantgarde sucht – und ihn immer wieder neu knüpft.

Die Rekonstruktion der Geschichte Antonello Neris vollzieht sich in erster Linie durch seine eigenen Erzählungen, die durch das erneute Aufsuchen prägender Orte seines Lebens angestoßen werden. Ergänzt werden sie durch die Stimmen von Weggefährtinnen und Weggefährten – Musikerinnen, Performerinnen, Fotografinnen und Pantomiminnen –, die sowohl die Komplexität seines Werks sichtbar machen als auch ein Bild jener kulturellen Aufbruchszeit zeichnen, in der Italien und insbesondere Rom eine zentrale Rolle spielten.

Die Entscheidung, die einzelnen filmischen Momente durch eine eigens für die Dreharbeiten entstandene Improvisation am Klavier miteinander zu verbinden, verweist schließlich auf die unauflösliche Beziehung zwischen Antonello und seinem Instrument – als Ort einer unendlichen, nie abgeschlossenen künstlerischen Suche.

Cast

Credits

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